Bericht Bläserfreizeit 2011

Was hat ein Schaf mit Jona und beide mit einer Bläserfreizeit zu tun

Bläserfreizeit – immer wieder ein Höhepunkt

Jedes Jahr im März/April treffen sich Bläserinnen und Bläser, um ihren Instrumenten Töne zu entlocken. In  sieben Gruppen musizierten sie getrennt und auch gemeinsam. Waren es zu Beginn noch zögernde und auch nicht so saubere Töne – nicht verzagen – nach  4 Tagen intensiven Übens war das Abschlusskonzert umso schöner.  Diesmal war es eine Premiere:  das erste OPEN- AIR- ABSCHLUSSKONZERT  – die Sonne strahlte mit den Bläser/innen um die Wette und die Blechinstrumente blitzten, wie auch manches Blitzlicht der Fotografen.

Was hat ein Schaf mit Jona – und beide mit einer Bläserfreizeit zu tun? Vor diese schwierige Frage stellte  ECJA-Jugendreferent Konni Weiß  die 85 Teilnehmer der PdH-Bläserfreizeit 2011.  Er hatte viele gute Gedanken dazu, die er den Freizeitteilnehmern in den Bibelarbeiten darlegte. Lösung:  Ein Schaf verlässt sich ganz auf seinen Hirten, lässt sich führen, ist ganz auf ihn fixiert, weiß, dass er ihm Gutes will. Im Gegensatz zu Jona: Dieser ist ungehorsam,  will seinen eigenen Weg gehen und landet im Fischbauch. Er hört nicht, er ist nicht mit Gottes Auftrag  einverstanden, hat Höhen und Tiefen und ist am Ende wieder ganz frustriert. Sein Eigensinn hat ihm nichts gebracht. Was sagen uns die Bilder? Von wem möchten  wir lernen? Was ist uns lieber? Die „schafische Sprache“ haben wir schon gelernt – ob noch mehr Gedanken hängenbleiben – das wäre wünschenswert.

Aber auch Spiel und Freizeit kam nicht zu kurz, in der Mittagspause ging es ins Außengelände  und abends in die Turnhalle zum Volleyball, Fußball, Tischtennis und mehr. Das Spiel „A-Zertreten“ ist eine Spezialität der Vogelsberger Teilnehmer, das jetzt schon bei schönem Wetter eine Tradition wurde. In vielen Gesprächen wurden Freundschaften aufgefrischt und auch die Erwachsenen genossen die abendliche Runde.

Wir durften wieder in besonderer Weise die Hilfe unseres Gottes erleben, der trotz einer schmerzhaften Verletzung eine Teilnehmerin  vor Schlimmerem bewahrte. Gott sei Lob und Dank.

Wieder waren die schönen, aber auch arbeitsintensiven Tage schnell vorbei – Bläserfreizeit  ist in jedem  Jahr ein Höhepunkt  der Bläserarbeit.  Der Schlusschor des Konzertes  „Nun danket alle Gott, mit Herzen, Mund und Händen“  traf wieder zu, denn Mund und Hände und auch dankbare Herzen werden zum Musizieren eines Blechbläsers gebraucht, wenn Musik  zu Gottes Lob ertönt.